Daniel Vasella ist nach wie vor der best bezahlte Manager der Schweiz. Im Jahr 2008 erhielt er laut Geschäftsbericht eine Entschädigung von 20,544 Millionen Franken – 3,5 Millionen Franken oder knapp 21 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Summe setzt sich zusammen aus einem Grundgehalt von drei Millionen Franken dazu Sonderzulagen von 175’485 Franken sowie einem Zuschuss in die Pensionskasse von 140’293 Franken. Darüber hinaus erhält er einen Bonus von 115’768 Aktien, die für zehn Jahre gesperrt sind.
Laut der Genfer Anlagestiftung Ethos betrug Vasellas Gesamtsalär aber insgesamt 40,3 Millionen Franken. Der von Novartis ausgewiesene Betrag entspreche dem schweizerischen Steuerwert, was ein Verstoss gegen internationale «Best Practice» sei. Werde der Marktwert der Aktien berücksichtigt, betrage die Entschädigung 40,3 Millionen Franken und liege 20 Prozent höher als im Vorjahr.
Und wenn man weiss, dass Novartis ihren Gewinn nicht dank Innovation hat realisieren können, sondern auf Zukäufe angewiesen war, weil Novartis kaum neue Produkte in der Pipeline hat, zieht erstaunt die Augenbrauen hoch.
Die nächste Krise kommt bestimmt. Sie bahnt sich in den Mega-Konzernen der Pharmabranche an.
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