Hansjörg Graf stellt den bei Zweitausendundeins neu aufgelegten Roman „Quinctius Heymeran von Flaming“ von August Lafontaine vor, der von Schiller und Arno Schmidt sehr geschätzt worden ist.
„Im „Quinctius Heymeran von Flaming“ bestimmen Aufklärung und Empfindsamkeit als die beiden Komponenten eines Zeitalters nicht nur den Gang der Handlung, sondern auch das Erscheinungsbild der Charaktere: Während der Baron Flaming senior, also der Vater des Titelhelden, auf seinem Gutshof in Zaringen dem „Stammbaumwesen“ frönt und eigensinnig darauf beharrt, seinen Adel auf römische Ursprünge zurückzuführen, arbeitet sein Schützling August Lissow in einem Berliner Elendsquartier als Sozialarbeiter.“


