Maskiertes Arbeiten der Medienschaffenden

Francis Müller ist mit den verdeckten Recherchen der Medienschaffenden befasst. In den USA ist verdecktes Ermitteln angesehen, während es hierzulande verpönt ist. Eingeführt hat die verdeckte Recherche die Penny Press, die ihre als Trunkenbolde und Herumtreiber beleumdeten Reporter in Leichenhallen, Bordelle und Schlachthäuser schickte. Jacob A. Riis benutzte als Erster den Blitz für seine Fotografien:

„Sie zeigen in Kellern schlafende Straßenkinder, Trunkenbolde im Schnapsdelirium, chinesische Opiumraucher, Kleinganoven und schäbige Schlafstätten für Immigranten. Die Schattenseiten der Stadt wurden mit dem Blitzlicht ausgeleuchtet. Das Buch hatte eine enorme Resonanz und zwang die Politik, dem öffentlichen Raum mehr Beachtung zu schenken. Es wurden als Folge Stadtparks, Spielplätze und öffentliche Baderäume errichtet. Das Konzept der Medien als vierte Gewalt zeigte seine Wirkung. Es ist zentral im Selbstverständnis amerikanischer Journalisten.“

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Kostenpflicht für Online-Journalismus

Lucas Wiegelmann hofft inständig, dass Zeitungen im Netz nur noch gelesen werden können, wenn dafür bezahlt wird.
Der britische „Observer“ steht vor dem Aus. Die Auflagen sinken seit Monaten, die Anzeigenerlöse sind eingebrochen, die Leser kehren der Zeitung den Rücken und wandern ins Internet ab. Die Eigentümerfamilie denkt daran, das Blatt dicht zu machen. Es wäre eines der prominentesten Opfer der Medienkrise. Rupert Murdochs Konzern, News Corp. meldet einen Verlust von 203 Millionen Dollar. Murdoch muss handeln.

Deshalb kündigte er jetzt auch gleich einen Befreiungsschlag an: Künftig sollen die Artikel aller Internetseiten von News Corp. Gebühren kosten. Das käme einem Erdrutsch im Online-Journalismus gleich. Der Vorstoß betrifft Marken wie „The Sun“, „The Times“, „The Sunday Times“, „Fox News“ oder „Sky News“. Auch andere berühmte Zeitungen haben angekündigt, ebenfalls Bezahlmodelle für ihre Homepages einzuführen. Dazu gehören die „New York Times“, die „Financial Times“, das „Wallstreet Journal“ oder „Le Figaro“.

Es ist durchaus möglich, dass dieser Schuss nach hinten losgeht…

Medien haben UNO-Lüge verbreitet

Die UNO hat zugegeben,  eine Lüge verbreitet zu haben, als sie Israel beschuldigte,  in Gaza eine UN-Schule beschossen zu haben.

Die Medien, welche die UNO-Lüge mit all ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln ungeprüft weiter verbreitet und damit für die Zunahme des weltweiten Antisemitismus besorgt waren,  kommen ihrer Informationspflicht nicht nach und verweigern der Öffentlichkeit mit ihrem Schweigen je zu erfahren, dass John Ging von der UNRWA die Welt kalt und berechnend belogen hat.

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Verein «Schweiz ohne Juden»

Den Juden in der Schweiz schlägt grenzenloser Hass entgegen. Der anonyme Verein „Schweiz ohne Juden“ verteilt Brief mit Morddrohungen in Briefkästen – und natürlich sind die Behörden macht- und ist die Polizei hilflos.

«Judensau», «Volksschädlinge», «nur ein toter Jude ist ein guter Jude» und «deine Beerdigung findet in der Kehrichtverbrennung Hagenholz statt» sind nur einige der grässlichen Botschaften, die der anonyme «Verein Schweiz ohne Juden» seit Beginn des Nahost-Konflikts in Zürcher Briefkästen verteilt hat. «Es ist wie in den 30er-Jahren», sagt ein Mitglied der Israelitischen Cultusgemeinde. Er habe von rund 20 Fällen gehört und allen geraten, Anzeige bei der Polizei zu erstatten. Die Dunkelziffer sei aber grösser, denn: «Die meisten haben Angst und schweigen lieber.» Traurig und sehr, sehr betroffen seien die Personen, denen solch gewaltiger und unfassbarer Hass entgegenschlage. Hakenkreuze auf Hauswänden und Morddrohungen in Briefkästen: Die Stadtpolizei Zürich hat bislang rund ein Dutzend antisemitisch motivierte Sachbeschädigungen und Drohungen registriert und bestätigt, dass Anzeigen eingegangen sind.

Den Medien sind diese Ereignisse kaum eine Zeile, geschweige denn eine Recherche wert. Einzig 20min lässt Alexandra Roder zu Worte kommen, was angesichts der Tatsache, dass der Rest wie Blick, Tagesanzeiger, NZZ, Fernsehen, Radio die Ereignisse beschweigt, schon an ein Wunder grenzt.

Ein Fest für die Schweizer Medien

Die EU und die USA machen gemeinsam mobil gegen den Bankenplatz Schweiz. Ihr Ziel ist die Zerstörung der UBS und des Finanzplatzes Schweiz und des Schweizerischen Steuersystems. Und die Schweizer Medienschaffenden feixen und freuen sich; sie überschütten den Finanzplatz mit Spott und Häme. Es kann ihnen nicht schnell genug abwärts gehen. Sie vergessen, dass ihr Arbeitsplatz von der prosperierenden Wirschaft, also auch von den Banken, abhängig ist.

Blick will UBS verkaufen

Die Medienschaffenden ‘arbeiten’ unermüdlich am Bashing der Schweizer Bank UBS. Nichts ist ihnen zu unausgegoren, die Bank in ein schiefes Licht zu rücken. Wenn ein Händler hustet, meldet die nationale Verblödungzentrale über ihr Sprechorgan Blick «Angeblich will HSBC 80 Milliarden Dollar (83 Mrd. Franken) für die Schweizer Grossbank bieten», während die NZZ mitteilt, die UBS übernehme die niederländische Vermögensverwaltung VermogensGroep. In keinem anderen Land wird von den Medien so viel getan zu versuchen, nationale Symbole zum Einsturz zu bringen.

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Widmer-Schlumpf am Tag der Heuchler

Bundesrätin Widmer-Schlumpf ist kein sicherer Tipp für die Medien; sie befassen sich viel lieber mit Christoph Blocher, der Einschaltquoten und eine grosse Leserschaft garantiert.