Was sich im Iran abspielt, ist derart entsetzlich, dass es selbst Micheline Calmy-Rey und ihren Ahmadinedschad verherrlichenden Beamaten auffallen müsste. Doch mit geschlossenen Augen kann man halt wirklich nichts sehen.
Der iranische Theologe Mojtahed Schabestari, dem in einem der Teheraner Schauprozesse unter anderem ein Treffen mit Jürgen Habermas zur Last gelegt wird, hat zu den Vorwürfen Stellung genommen: „Ich schreibe das nicht, um mich gegen einen Tatvorwurf zu verteidigen. Auch wenn auf jener Sitzung über die Entwicklung der Säkularisierung im Iran gesprochen worden wäre, wäre es kein Vergehen gewesen. Intellektuell Interessierte dürfen sich über jeden Gegenstand austauschen und einen Dialog führen.“


