In einer Antwort auf Hubert Burdas Forderungen nach Teilhabe an den Google-Profiten und seiner Klage, er werde durch das Internet enteignet, spricht Kai Schächtele aus, was andere kaum zu denken wagen:
„Man kann es nicht anders als bigott nennen, wie Verlagsverantwortliche derzeit Politik in eigener Sache machen: Sie beschweren sich über die vermeintliche Enteignung durch Google, zwingen ihren Autoren aber gleichzeitig Total-Buy-out-Verträge auf, mit denen sie sich sämtliche Rechte an deren Stücken sichern. Diese Knebelverträge machen es möglich, eingekaufte Texte beliebig oft zu benutzen und weiterzuverkaufen, ohne dass die Autoren davon profitieren.“


