Der Autor dieses Artikels hat keine Ahnung vom Verfassen einer Dissertation, sonst würde er nicht solchen gegüllten Quark titeln wie “49 Prozent abgeschrieben”. Redakteure ohne selbstverdiente Doktortitel sollten nicht über Dissertationen berichten – und richten.
Der Freiherr ist nicht über das, was er zitiert – oder was ihm als “abgeschrieben” vorgeworfen wird – hat, gestolpert, sondern über die fehlenden Gänsefüßchen. Eine Dissertation in Jurisprudenz besteht aus mindestens 50 Prozent Zitaten, weil der Doktorand nachweisen muss, dass er nicht ins Leere plaudert, dass seine Thesen gestützt werden.
Andreas Fischer-Lescano, der von Guttenberg “überführt” hat, weiß das sehr genau. Wenn er dem ex-Verteidigungsminister vorwirft, er habe systematisch getäuscht, verschleiert und plagiiert, kann das, muss aber nicht, wahr sein.
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