Kolumbiens Strafuntersuchung gegen Contard

Gontard wird von den kolumbianischen Behörden verdächtigt, im Rahmen einer Geiselbefreiung der Farc-Guerilla rund 500′000 Dollar Lösegeld übergeben zu haben. Gontard solle zu seinen Kontakten zur Farc vernommen werden, kündigte Iguarán, der Generalstaatsanwalt, gegenüber dem kolumbianischen Radiosender «La W» an. Er behauptet, es gebe Elemente, die darauf hinwiesen, dass Contard Urheber eines Deliktes sein könnte.
Iguarán stütze seinen Entscheid, nach seinen eigenen Worten, auf Aussagen des kolumbianischen Verteidigungsministers Juan Manuel Santos. Dieser hatte verlauten lassen, Dokumente, die auf dem Computer des in Ecuador getöteten Farc-Kommandanten Raúl Reyes gefunden wurden, deuteten darauf hin, dass Gontard der marxistischen Guerilla Geld übergeben habe.
Contard ist sofort zurück in die Schweiz gereist, als diese Vorwürfe laut geworden sind. Er hat sich zu den Vorwürfen nicht geäußert.
Die Chefbeamten von Calmy-Reys Departement bestreiten Contards Rolle als Geldbote. Und Novartis, welche Contard die 500.000 USDollar übergeben haben soll, um die beiden Geiseln auszulösen, bestreitet jede Lösegeldzahlung.
Es ist unwahrscheinlich, dass Contard den Farc-Terroristen das Geld selbst übergeben hat. Er hat es höchstens an einen „Zwischenhändler“ weiter gereicht, der es dann der Farc übergeben hat.

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Calmy-Rey will Skandal Gondart aussitzen

Micheline Calmy-Rey, die Schweizer Außenministerin, die sich normalerweise keine Gelegenheit zu einem Medienauftritt entgehen lässt, schweigt zu den Vorwürfen aus Kolumbien und verkriecht sich vor den Medien. Wer bei Verstand ist, bezweifelt nicht, dass Calmy-Rey, ihre Departements-Beamten und der Emissär Contard mit den Farc-Terroristen sympathisieren. Die Falschmeldung über über die „gekaufte Befreiung“ kam aus dem Umfeld Calmy-Rey – Contard. Letzterer hat, gemäss Emailverkehr, die Farc mit 500.000 US-Dollars unterstützt – und sicherlich nicht aus der eigenen Tasche. Steuergelder verschleudern gehört scheinbar zu den Beschäftigungen der Schweizer Außenministerin, die ihr liegen.

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Calmy-Reys Kandidatur als UNO-Hochkommissar

Micheline Calmy-Rey soll für das Amt des UNO-Hochkommissars für Menschenrechte kandidieren. Die liberale israelische Zeitung «Ha’aretz» schreibt in ihrer gestrigen Online-Ausgabe, dass UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon mit potenziellen Kandidaten Gespräche führe. Besonders verärgert sind die Israeli, dass unter den Anwärtern auch der mexikanische Diplomat Luis Alfonso de Alba und Bundesrätin Calmy-Rey sind. De Alba sei mit seinen antiisraelischen Ansichten aufgefallen. Die Schweizer Außenministerin missfällt den Israeli wegen ihres offiziellen Besuchs in Iran vom vergangenen März, wegen ihrer offenen Unterstützung der Hamas und der Hizbullah und wegen ihrer antiisraelischen Positionen, die sie bei jeder Gelegenheit vertritt.
In Bern weiss man angeblich nichts von Micheline Calmy-Rey als Kandidatin für das Amt des UNO-Hochkommissars nichts wissen. EDA-Sprecher Georg Farago soll gegenüber dem „Sonntag“ erklärt haben: „Bundesrätin Calmy-Rey hat klar gesagt, dass sie nicht als Kandidatin zur Verfügung steht. Daran hat sich nichts geändert.“
Wer so oft lügt, wie Calmy-Rey, dem glaubt man nicht…

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UN-Menschenrechtsrat verbietet Kritik an Sharia

Gewiss, Micheline Calmy-Rey hat es nur gut gemeint, als sie den UN-Menschenrechtsrat initiierte. Was sie bis jetzt erzielt hat, kann man getrost als das „das Schlechte des Gutmeinens“ bezeichnen. Der UN-Menschenrechtsrat besteht aus 47 Mitgliedstaaten, darunter 13 afrikanischen und 13 asiatischen Staaten. Eifriger Hüter dieses (UN)rates ist der IOC, die Organisation der Islamischen Konferenz, die aden Anspruch erhebt, die Islamische Welt zu repräsentieren. Darum hat es wohl auch so kommen müssen, dass der UN-Menschenrechtsrat die religiösen Gefühle über die Meinungsfreiheit stellt und jede Kritik an Scharia und Fathwa verbietet.
Die Hauptaufgabe eines UN-Menschenrechtsrates besteht darin, gegen Meinungszensur durch autokratische Regime zu kämpfen. Doch die Mitglieder dieses Rates wissen genau, dass sie gegen ihre Regierungen antreten müssten, wenn sie ihre Aufgabe ernst nehmen würden – und so arbeiten sie den totalitären Regimen, die sie vertreten, lieber in die Hände.

Im März beantragte sie erfolgreich, der Menschenrechtsrat müsse künftig über „Missbrauch der Meinungsfreiheit“ berichten, wenn „rassistische oder religiöse Diskriminierung“ im Spiel sei. Das verstoße „gegen den Geist“ der Aufgaben des Sonderberichterstatters, empörte sich Anfang Juni der in Paris ansässige Welt-Zeitungsverleger-Verband (WAN). Der Rat müsste sich nicht auf den „Missbrauch“, sondern im Gegenteil auf die rapide wachsende Einschränkung der Meinungsfreiheit weltweit konzentrieren.

Doch der UN-Menschenrechtsrat kann mit der Meinungsfreiheit nichts anfangen; er bekämpft sie und wird erst Ruhe geben, wenn sie ausgemerzt ist.

Auch bei den Zusammenkünften des UN-Menschenrechtsrates wird Sprechern künftig das Wort verboten, wenn sie „religiöse Gefühle verletzen“.
Als der britische Historiker David Littman in einer Sitzung am 16.Juni die Steinigung von Frauen und die Verheiratung neunjähriger Mädchen in Ländern verurteilte, wo die Sharia angewendet werde, wurde er zunächst von IOC-Delegierten durch ständige Wortmeldungen zur Geschäftsordnung daran gehindert, seine Erklärung zu verlesen. Anschließend verbot der rumänische Präsident des Rats, Doru Romulus Costea, künftig jegliches Urteil über eine Religion, ein religiöses Gesetz oder ein religiöses Dokument.

Es ist schon seltsam, dass sich die Schweizer Medien nicht das geringste über die Abschaffung der Meinungsfreiheit verlauten lassen und den krassen Missbrauch der im UN-Menschenrechtsrat mit den Menschenrechten betrieben wird, verschweigen.
Quelle