Kunden verseckelt

Um die Grossbank UBS zu retten, hat die Bank zusammen mit dem Bundesrat das Bankgeheimnis geopfert – und die Bank-Kunden «verseckelt», wie es Privatbankier Hummler formuliert.
Wer von diesem Bundesrat mehr erwartet hat, ist nicht ganz dicht.
Dass die betrogenen UBS-Kunden jetzt eine Sammelklage gegen die UBS anstrengen, ist mehr als verständlich.
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Hat die Schweiz vor den USA gekuscht?

Der Steuerstreit zwischen den USA und der UBS soll beigelegt sein. Bereits kursieren Gerüchte, wonach die Schweiz bei der Herausgabe von UBS-Kundendaten US-Recht anwenden wird. Der Bundesrat würde versuchen, die Gesetze sofort anzupassen.
Leider ist zu befürchten, dass die brodelnde Brühe in der Gerüchteküche ein paar Wahrheiten offenbart, die der Bundesrat lieber unter den Teppich kehren würde. Logisch, er hat ja auch die unfähigsten Unterhändler in die USA geschickt. Ganz bewusst…

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BR Leuthard macht auf Populismus

Bundesrätin Doris Leuthard – ja, das ist die, die eine unheimlich lange Leitung hatte, als darum ging, die Wirtschaftsflaute, die in eine Rezession mündet, beim Namen zu nennen und jetzt dafür wirbt, die Bauwirtschaft, die keiner Staatshilfe bedarf, zu unterstützen – hat sich dem Populismus verschrieben: sie haut auf die UBS ein und tut damit das Gegenteil von dem, was Bundesrat Merz anstrebt.

Das nennt der Gesamtbundesrat dann Konkordanz.

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„Geschundene“ Doris Leuthard als TopThema

Nachdem der Blick den Berner Professor, Klaus Petrus, der sich für die Animal Liberation Front stark und gegen die Haltung von Haustieren Front macht, tagelang zum Top-Thema gemacht hat, müht der SonntagsBlick sich damit ab, das Entsetzen seiner Leser auf den Plan zu rufen, weil Bundesrätin Doris Leuthard in St. Petersburg die Schuhe ausziehen musste und sich einer Leibesvisitation hat unterziehen müssen.
Für den SonntagsBlick sind BundesrätInnen, sofern sie Mitglieder der richtigen Partei, also der SP oder der CVP, sind Übermenschen, die auf gar keinen Fall mit den Unbillen, die mit bundesrätlicher Hilfe heraufbeschworen und allen Flugpassagieren zugemutet werden, in Berührung kommen dürfen. Darum macht es den Redakteur des SonntagsBlicks überglücklich, dass er

am Samstagabend aus Diplomatiekreisen erfuhr, will die Schweiz jetzt auf höchster Ebene intervenieren.