Im Interview erklärt der Filmemacher Steve McQueen, dass er keine Meinung zu Thatcher hat und warum es in seinem Spielfilmdebüt „Hunger“ über den Hungerstreik von IRA-Häftlingen Anfang der 80er-Jahre eine 22-minütige Gesprächsszene gibt: „Wenn Gewalt ins Extrem getrieben wird, dann wird auch Sprache ins Extrem getrieben. Die Häftlinge waren ausgesprochen eloquent, weil sie die Sprache voll ausschöpften, um ihre Realität erfassen zu können. Wenn sie mit dem Sprechen fertig sind, geschieht die Gewalt, und wenn die Gewalt an ihr Ende kommt, beginnt wieder das Sprechen. Das wird im Film evident.“


