unter dieser URL geht es weiter. SecondLitart ist unser Lückenbüsser in ruchlosen Zeiten
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Wissenschaftler der Carnegie Mellon University und der Stanford University haben herausgefunden, dass der Download von Musik wesentlich weniger Kohlendioxid-Ausstoß verursacht als der herkömmliche Musikvertrieb auf CDs. Je nach kalkuliertem Szenario könne durch den digitalen Vertrieb zu 80 Prozent eingespart werden, heißt es in der von Intel und Microsoft finanzierten Studie (.pdf) The Energy and Climate Change Impacts of Different Music Delivery Methods.
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Netizens führen Krieg gegen die Netzkontrolleure, die aufgrund des Gesetzes „Hadopi“ tätig werden wollen. „Hadopi“, respektive die Netzkontrolleure sollen dem Raubrittertum im Internet einen Riegel vorschieben. Radikale Gegner dieses Gesetzes haben sich zur digitalen Armee formiert. Mit den Mitteln der Netz-Guerilla torpedieren sie die Websites ihrer Gegner. Altwegg titelt seinen Artikel darüber mit „Terror mit Google-Bomben“.
Ben Fritz sorgt sich in der Los Angeles Times um die Porno-Industrie, die in Schwierigkeiten steckt.
„A growing abundance of free content on the Internet is undercutting consumers’ willingness to pay for porn, and with it the ability of many workers to earn a living in the business.“
Auch Porno-Darsteller und -Produzenten kämpfen, wie die Verleger, gegen die Freiheiten des Netzes; es passt ihnen nicht in den Kram, dass Private ihre Aufnahmen ins Netz stellen und damit der Porno-Industrie Schaden zufügen…
Andrian Kreye befasst sich mit der digitalen Kriegsführung, geht dabei aber leider nicht auf die Denial-of-Service-Attacke bei Twitter ein.
Die Geschichte der digitalen Kriegsführung mag zwar noch kurz sein, doch Fälle gibt es genug. Die Technologiereporter John Markoff und Thom Shanker haben gerade herausgefunden, dass der größte digitale Angriff in der Geschichte des Internets zwar schon bis ins Detail geplant war, dann aber nicht stattfand. Wie sie in der New York Times vom vergangenen Sonntag berichteten, bereiteten die amerikanischen Geheimdienste während der ersten Wochen des Jahres 2003 einen digitalen Erstschlag gegen den Irak vor. Kur vor dem Einmarsch sollten weltweit Milliarden von Dollar eingefroren und so das Finanzsystem des Feindes gelähmt werden. Der Angriff wurde gestoppt. Das Pentagon befürchtete, dass sich die digitalen (und finanziellen) Kollateralschäden nicht nur auf den gesamten Nahen Osten, sondern auch auf Europa und die Vereinigten Staaten ausweiten könnten.
Mit dem Cyberkrieg befasst sich hier auch Torsten Kleinz
In gewissen Kreisen – vorwiegend Analysten und TechBlogger – herrscht blankes Entsetzen über die angekündigte Kooperation zwischen Yahoo und Google. Der Deal gefährdet den Wettbewerb im Netz und zerstört den Börsenwert von Yahoo noch ganz. US-Politiker drohen mit Regulierungsverfahren. Und so hofft die Netzwelt auf Microsoft – als Retter.