Gedanken zur Sprachmanipulation

Ein lesenswerter Artikel, geschrieben von Lion Edler.

Wer die Sprache kontrolliert, der kontrolliert das Denken.

Welches Denken? – Denker sind selten geworden und im Alltag kaum mehr anzutreffen.

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Hamas klaut UNO Hilfsgüter

Die UNO ist empört über die nette Terror-Organisation Hamas, die sich gewaltsam in den Besitz von Decken und Lebensmitteln, die für die notleidende Bevölkerung im Gazastreifen gedacht waren, gebracht hat.

Der Chef des Uno-Hilfswerks für die Palästinenser (UNRWA), Chris Gunness, verurteilte das Verhalten der Hamas am Mittwoch als «absolut inakzeptabel». Hamas-Polizisten seien am Dienstagabend in ein Lager der Uno in Gaza eingedrungen und hätten 3500 Decken und 4′000 Lebensmittelpakete an sich gebracht, sagte Gunness. Zuvor hatte sich die Hilfsorganisation geweigert, die Waren an das von der Hamas geführte Sozialministerium auszuliefern.

Ausser der UNO regt sich keiner auf…

Erdogan zerschlägt alles Porzellan

THOMAS SEIBERT berichtet aus ISTANBUL
Der Premier setzt mit seinen Wutausbrüchen Ankaras Nahost-Rolle aufs Spiel
Kritiker bemängeln die Unparteilichkeit von Erdogan im Gaza-Krieg und fürchten um die Vermittlerrolle der Türkei in Nahost.
Wie ein treuer Verbündeter Israels klang der türkische Premier Erdogan in den vergangenen Wochen nicht gerade. Mit dem Militäreinsatz in Gaza habe Israel ein «humanitäres Drama» ausgelöst. «Der Fluch der im Bombenhagel getöteten Kinder, der wehrlosen Frauen, der Tränen» werde Israel treffen, sagte Erdogan in einer Rede vor Anhängern. «Nieder mit Israel», rief die Menge.

Zwei Monate vor den Kommunalwahlen, die als wichtiger Stimmungstest für seine Regierung gelten, mag Erdogan mit seiner antiisraelischen Rhetorik und seiner Unterstützung für Hamas zwar seine islamistische Wählerschaft motiviert haben. Er hat aber auch viel aussenpolitisches Porzellan zerschlagen, sagen Kritiker. Die Türkei habe ihre Unparteilichkeit über Bord geworfen und könne deshalb ihre Vermittlerrolle im Nahen Osten vergessen, sagte Ex-Aussenminister Hikmet Cetin der Zeitung «Cumhuriyet». Es sei ein grosser Fehler, sich im jüngsten Konflikt ganz klar auf die Seite von Hamas zu stellen und anschliessend vermitteln zu wollen.

Dabei war das Nahost-Engagement einer der Glanzpunkte der türkischen Aussenpolitik in den letzten Jahren. Die Türken brachten zwei Erzfeinde, Israel und Syrien, zu indirekten Friedensgesprächen zusammen. Sie hatten gute Beziehungen zu Israel, aber auch zu den Palästinensern. Die Türkei war in Nahost ein Land, das mit allen reden konnte – und dem überall zugehört wurde.

«Wir führen keinen Tante-Emma-Laden»

Damit ist es jetzt vorbei, sagen Kritiker wie Cetin. Erdogans harsche Kritik am israelischen Verbündeten wird von ihnen als Hinweis verstanden, dass die Türkei drauf und dran ist, ins Lager der Israel-Feinde abzudriften. Als der israelische Premier Ehud Olmert vor zehn Tagen ein halbes Dutzend westliche Politiker zu Gesprächen einlud, fehlte auf der Einladungsliste der Name des türkischen Präsidenten Abdullah Gül.

Doch möglicherweise ist der aussenpolitische Schaden, den Erdogan seinem Land eingebrockt hat, weniger gross als befürchtet. Einige Beobachter betonen, Erdogan wisse sehr genau zwischen Rhetorik und konkreten politischen Schritten zu unterscheiden. So lehnte er einen von der Opposition geforderten Abbruch der Beziehungen zu Israel mit staatspolitischen Argumenten ab: «Wir führen hier keinen Tante-Emma-Laden, sondern regieren die Türkische Republik.»

Zudem nimmt Erdogan den Gesprächsfaden mit der israelischen Führung wieder auf: Am World Economic Forum in Davos trifft er sich morgen mit dem israelischen Präsidenten Schimon Peres.

Selbst Vertreter Israels gaben zu verstehen, dass sie Erdogans Wutausbrüche nicht für den Beginn einer politischen Wende halten. Mordehai Amihai, Generalkonsul in Istanbul, erinnerte in der Zeitung «Milliyet» daran, dass es ähnliche Krisen bereits in der Vergangenheit gegeben habe. Er erwarte eine Rückkehr zur Normalität in den Beziehungen.

Israel erwartet Rückkehr zur Normalität

Bei den eigenen Landsleuten hat Erdogan aber möglicherweise antisemitische Tendenzen gestärkt. Konsul Amihai berichtete von mehreren hundert antisemitischen E-Mails, die jeden Tag in seinem Konsulat eintreffen würden. Selbst humanitäre Initiativen für die Bewohner des Gazastreifens enthalten häufig starke antiisraelische Untertöne. Eine Zeitungsbeilage rief zu Spenden für Gaza auf – und präsentierte auf der Rückseite mehrere Landkarten, die eine fortschreitende illegale Landnahme der Israeli zeigten.

«Wir können die politische Kritik an Israel verstehen, aber die Versuche, diesen politischen Konflikt zu einem religiösen Krieg zwischen Juden und Muslimen zu machen, sind sehr gefährlich», sagte Amihai. Nun will Erdogan bei seinem Treffen mit Peres in Davos betonen, dass für ihn Antisemitismus und «Islam-Phobie» gleichermassen verdammenswert seien. Israel hofft, dass die Anhänger des Premiers dabei genauso aufmerksam zuhören werden wie bei seinen Brandreden während des Gaza-Kriegs.

Jamie Oliver, der blutige Aufklärer

Es klang nach einem vielversprechenden Event: Ein edles Gala-Dinner, hauptsächlich mit Ei- und Hühnerfleisch, bei Jamie Oliver vor laufender Kamera. Der britische Starkoch ist nicht nur für eine ausgezeichnete Küche bekannt, sondern auch als guter Unterhalter. Jamie erklärte, er wolle den Weg des Hühnerfleisches und der Eier vom Produzenten bis zum Konsumenten dokumentieren. – Ist ja interessant, werden sich die hungrigen Gäste gedacht haben, aber muss das sein? –

So ließ er gleich zu Beginn des „Fowl Dinner“ seine Gäste niedliche Küken sortieren. Die hellgelben sind männlich, die dunkelgelben weiblich – und damit als einzige interessant für die Eierproduktion. Die männlichen, hellgelben Küken wandern in eine kleine Plexiglaskammer und werden vor den Augen der Zuschauer, die sie gerade noch gestreichelt haben, vergast. Kurz schnappen sie nach Luft, bevor sie mangels lebenswichtigen Sauerstoffs die kleinen Köpfchen fallen lassen.

Hm, man hätte die männlichen zur Fleischzucht verwenden können; es gibt kaum etwas Herrlicheres als den Kapaun. Wie dem auch sei, die Gäste und Zuschauer wischten sich Tränen aus den Augen. Doch Jamie blieb unerbittlich. Er schlachtete ein Huhn – und ließ es ausbluten.
Jamie Oliver ist Realist, wer Hühnerfleisch essen will, muss wissen, das das Huhn ein lebendes Wesen war, ehe es im Kochtopf landete.
Markus Münch hat die Sendung auf RTL2 gesehen und lässt sich für die Werbung der Kochsendung von Jamie Oliver einspannen, wie viele andere Journalisten auch…

Interview mit einem Farc-Führer

David Beriain hat die Farc im Dschungel Kolumbiens besucht, einen Farc-Führer interviewt und eine Video-Reportage mitgebracht.

Politiker dürfen sich wieder gefahrlos entsetzen

Erinnern Sie sich an Jens Jessen und wie er sich lustig gemacht hat über das Opfer der beiden Schläger Serkan A. und Spyridon L. von München? An der Gewalt, so Jessen in etwa, sei der Spießer, der den Jungs das Rauchen hätte verbieten wollen, schuld. Kurz darauf entschied sich Hessens Ministerpräsident Koch den Überfall während des Wahlkampfs aufzugreifen – und wurde von den versammelten Linken zum Täter gestempelt.
Jetzt, da ein Richter die Verwerflichkeit der Tat festgestellt habe, meint Berthold Köhler, könnten auch Politiker wieder gefahrlos empört sein.

Doch ziehen sie auch die richtigen Schlüsse aus diesem und anderen Verbrechen, die das von der Linken gepflegte Bild von den ausländerfeindlichen Deutschen, die ihre Mitbürger „mit Migrationshintergrund“ schikanieren, glatt auf den Kopf stellen?
In diesem Land ist nicht nur, aber vor allem unter jungen Ausländern ein Gewaltpotential herangewachsen, das auch mit noch so viel Sozialtherapie nicht mehr zu beherrschen ist.

Auch die Schweizer laufen Gefahr von diesem seichten Fahrwasser linker Ideologen mitgerissen zu werden.

Beherrscht von Sado-Maso

soll der Boss des Internationalen Automobilverbandes FIA, Max Mosley, sein. Weil er gegen «News of the Wold» geklagt hat, musste er vor Gericht aussagen. Und er sagte aus und erklärte der Welt – ähm, dem Gericht – Nackte, die ihn auspeitschten, hätten ihn schon immer erregt. Ohne jede Scham, erzählte er von den Orgien, die er plant und feiert… Verboten ist das, was er tut, nicht, sonst säßen wahrscheinlich drei Viertel der TopManager und Chefbeamten hinter Gittern. Was angesichts des täglichen Wahnsinns, den diese Leute auf die Menschheit loslassen, so schlecht nicht sein könnte…
Quelle

Namen sind nur Schall und Rauch

sagen sich heute viele Amerikaner – und lassen sich, egal ob schwarz, weiss, gelb und unabhängig von ihrer Religionszugehörigkeit, um ihrem Präsidentschaftskandidaten, Barack Hussein Obama, die anscheinend notwendige Loyalität zu beweisen, auf den Namen Hussein taufen.

„«Wir sind alle Hussein» lautet die Parole der Bewegung, die von einem Manifest begleitet und vor allem auf Websites wie dailykos.com oder Facebook verbreitet wird.“

Mit welchem Lied lässt sich Barack Hussein Obama am besten beschreiben, fragt Marcia Pally und legt eine Auswahl vor

Ein „Barack, wir erkennen dich kaum wieder“ würde ganz gut zu dem Umstand passen, dass sich der von uns so innig verehrte Obama mittlerweile auch von einer ganz anderen Seite zeigt, etwa wenn er sich wie auch unser höchstes Gericht für das Recht eines jeden Amerikaners ausspricht, Waffen zu besitzen und zu gebrauchen. Oder wenn er die Todesstrafe für jene fordert, die Kinder missbrauchen. Barack, we hardly knew ya’.
Ein Lied könnte auch „Promises Promises“ aus dem gleichnamigen Musical von 1968 sein, in dem es – sie ahnen es wohl schon – um gebrochene Versprechen geht. Aber gut, enttäuschte Hoffnungen wären da auch noch ein Thema…
Das bringt mich auf „Take Me Out to the Ballgame“ von 1908, eines der beliebtesten Lieder bei uns, in dem dazu aufgerufen wird, beim großen Spiel dabei zu sein, und das besonders gerne bei Baseballspielen gesungen wird. Auch Obama will das große Spiel spielen – etwa wenn er in Sachen Iran an der nuklearen Option festhält. Eigentlich ein trauriges Lied. Und noch eine Enttäuschung.

Hauptsache: Change…

Murphys Gesetz – auch in der Schweizer Armee

Die Bundesrat Schmid, der brave Armee-Chef Nef und die Schweizer Armee werden vom Pech verfolgt. Wieder hat sich ein gefährlicher Zwischenfall in der Armee ereignet. Armee-Chef Nef hat den Soldaten empfohlen, sich gegen unsinnige Befehle zu wehren. Das haben die Soldaten getan; sie weigerten sich, im Zecken-Hochrisiko-Gebiet Ossingen im Unterholz zu übernachten – allerdings vergeblich. Das Resultat des unsinnigen Befehls? – 48 Armeeangehörige wurden von Zecken gebissen.
Schmid, Nef oder schlicht „die Armee“ habe, so meldet Tele Züri, einen Informationsstop verhängt. Die Betroffenen dürfen mit niemandem mehr sprechen.

Ingrid Betancourt ist frei

Die französisch-kolumbianische Politikerin Ingrid Betancourt ist nach Angaben der Regierung in Bogota nach mehrjähriger Geiselhaft wieder in Freiheit. Verteidigungsminister Juan Manuel Santos sagte am Mittwoch (2.7.2008), die Befreiung der 46-Jährigen sei durch die kolumbianischen Streitkräfte erfolgt. Neben Betancourt wurden bei der „Aktion Schach“ drei US-Bürger und elf andere Geiseln befreit. Einzelheiten zu der Befreiungsaktion wurden zunächst nicht mitgeteilt.
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