Der gute Philipp Hildebrand

Rutishauser vom Tages-Anzeiger tut so, als verkündige er den Lesern Neuigkeiten. Es ist nur so, dass wir schon lange wissen, dass Hildebrand seinen PR-Berater Jörg Denzler nicht selbst bezahlt hat und Eveline Widmer-Schlumpf ihn halten wollte, egal, was es gekostet hätte. Erst als ihre eigene Position zur Debatte stand, hat sie ihn fallen lassen. Nichts geht über ihren Bundesratssitz; dafür tut sie schlicht alles bis hin zum Verkauf der Schweiz an die EU. Sie redet dann immer von “unausweichlicher Notwendigkeit”.

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Václav Klaus: EU zerschlagen

Vaclav Klaus plant seine Zukunft. Sie soll antieuropäisch sein. Noch ist er Herr auf der Prager Burg, aber diese verlässt er in genau einem Jahr. Und er soll, wenn man den Leuten, die täglich um ihn sind, glauben darf, nur eines planen: die Zerschlagung der EU.

Jiri Payne, einer der Berater von Klaus, sagt, der Präsident habe zwar nie offen dafür plädiert, sein Land aus der EU zu holen. In seinem Innersten aber wäre das für Klaus sogar „ein zu kleines Ziel. Ich denke, er will die Europäische Union zerstören.“ Starker Tobak. Aber Payne meint das ganz ernst: „In allen EU-Staaten gibt es Gruppen von Europa-Skeptikern. Diese wachsen in der derzeitigen Krise zu einem Strom. Klaus wird durch Europa reisen und dafür sorgen, dass dieser Strom mächtiger wird.“

Würde die EU nur dem Frieden in Europa dienen, hätte sie keine Gegner. Aber die EU dient nur der Unterjochung der EU-Bürger durch einfältige Politiker. In diesem Sinne haben selbst wir Verständnis für das Anliegen von Vaclav Klaus.

Das Schröpfen der Reichen

In der Schweiz herrscht scheinbar eine ungeheure Wut der Genossen auf die Reichen. Die Reichen sollen zahlen; die Reichen sollen die Kosten übernehmen; die Reichen sollen aus dem Land getrieben werden; die Hass-Orgien der Schweizer Sozialisten und Kommunisten gegenüber Reichen sind endlos. Dass da auch die Räte der Christlichen-Volks-Partei und der BDP mitmachen, wundert einen schon.
Scheinbar aber trifft das nicht nur auf die Schweiz zu; Österreich ist im gleichen Spital krank

Dass sogar eine ÖVP-Innenministerin in diesem Kontext „Her mit der Marie!“ fordert, als sei sie Vorsitzende der Jusos, bescheibt den diesbezüglichen lagerübergreifenden Konsens. Der SPÖ-Vorsitzende und Bundeskanzler Werner Faymann hat diese Stimmmung instinktsicher erkannt, als er unlängst meinte, es ginge ihm im Zuge des sogenannten „Sparpaketes“ darum, die 80.000 wohlhabendsten Österreicher „…zu erwischen“.

Sind eigentlich alle linken Partei-Politiker und Medienschaffenden am Verblöden – oder bereits unheilbar schwachsinnig?

Calmy-Rey mit der Torte im Gesicht

Sie muss sich ohne Bodyguards durch die Welt bewegen, die stramme ex-Bundesrätin Micheline Calmy-Rey , – und wird prompt von einem Tortenwerfer attackiert (Video). Erich Dougoud, der Tortenwerfer, warf Calmy-Rey vor, sie habe gegen die Menschenrechte verstoßen.
Calmy-Rey bestreitet das entschieden.
Calmy-Rey war, ehe sie zur Bundesrätin erhoben wurde, Staatsrätin des Kanton Genf – und hat sich als solche die Hände in Finanzgeschäften gewaschen. Manus mana lavat…
Calmy-Rey will sich zur Attacke nicht äußern…

Achse Syrien – Teheran und der westliche Unwille

Richard Herzinger ist immer auf der Seite der Protestbewegungen, der Rebellen, der “Freiheitskämpfer” – ob es sich dabei um Tunesien, Libyen, Ägypten oder, wie im Augenblick, um Syrien handelt. Wenn der Westen nicht eingreife, schreibt Herzinger, sei das ein Freibrief für die Ajatollahs und Mullahs im Iran.
Ein Eingreifen der Nato in Syrien aber hätte einen Flächenbrand zur Folge. Israel würde zum ersten Opfer, die Staaten am Golf die folgenden. Iran Herr zu werden, ist, so seltsam es klingen mag, einzig und allein Israel möglich. Aber ohne Nato, ohne USA.
Libyen fällt dank westlicher Intervention auseinander…
E.S.

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Schweizer Fernsehzuschauer sind viel zu dumm…

Für die dummen Schweizer Fernsehzuschauer muss dass Schweizer Fernsehen dumme Filme produzieren. Das ist ist die Quintessenz dessen, was der neue SF-Filmchef Urs Fitze im Interview von sich gibt.
Gewiss, auch ich gehöre zu denen, die, wenn sie denn das Verlangen haben, am Sonntagabend einen Tatort zu schauen, auf ARD umschalten. Nicht wegen dem Tatort, aber wegen der Nachfolgesendung, die meist viel spannender und aufschlussreicher ist, als alles, was das Schweizer Fernsehen in Sachen Talk zu bieten hat.

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Judith Giovannelli-Blocher versus Christoph Blocher

Es gäbe wohl kaum jemanden, der sich für das neuste Buch von Judith Giovannelli-Blocher interessierte, wäre sie nicht die Schwester von Christoph Blocher. Tja, der Hanser Verlag hätte das Buch sonst wohl kaum verlegt. Judith Giovannelli-Blocher versteht es, diese Tatsache zu nutzen; ihr Buch ist auf Christoph Blocher ausgerichtet.
Schließlich aber gibt sie sich versöhnlich; sie sehe halt vieles anders als ihr Bruder Christoph, doch Christoph habe dafür Verständnis.

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