Was für Raucher und Nichtraucher gilt, soll, wenn es nach ALF und anderen militanten Tierschützern, wie Carl Sonnthal geht, auch für Fleischesser und Vegetarier gelten: Sicht- und Geruchsschutz für Vegetarier, verbunden mit einem abgelegenen und isolierten Teil für Fleischesser.
Dieses Verlangen stößt bei Bundesrat Moritz Leuenberger auf offene Ohren; er wetzt schon das Messer: die Fleischesser sind ihm schon lange ein Dorn im Auge, die Tiere sind, nebst den Menschen mit ihren Ausdünstungen und Fürzen, eine zu große Belastung für die Umwelt. Leuenberger wird sich nicht nur für getrennte Essbereiche einsetzen, sondern auch für ein Fleisch-Konsum-Verbot stark machen. Und die Liberalen werden ihn dabei unterstützen; sie können unter Felix Gutzwillers Führung, nicht genug Staat kriegen: Das Leben der Menschen in der Schweiz muss durchreguliert werden. Damit die vielen Tausend überflüssigen Beamten etwas zu beißen haben – und nicht nur die abgewrackten Tier-Terroristen.



12. August 2009 um 15:03
Man müsste auch darüber nachdenken, ob für die Verbreitung von solchem Stuss nicht bald auch eine Lizenz eingeführt werden sollte – oder geht das auch unter Kunst?
12. August 2009 um 15:08
He, das ist ein Blog, da darf man spekulieren
12. August 2009 um 20:09
Der Carl Sonnthal machts aber auch schrecklich kompliziert, zwischen Tierrechtlern und dem der Rest der Bevölkerung sollte tatsächlich ein Sicht- und Geruchsschutz errichtet und letztere davor und erstere dahinter plaziert werden, was man früher schlicht Zuchthaus nannte.
12. August 2009 um 20:45
Hm, ich habe mir schon überlegt, ob man sie, die Tierterroristen, in die Käfige sperren sollte, aus denen sie die Tiere in den Tod treiben. Sie wissen eh nichts anzufangen mit ihrer Freiheit, die Tierterroristen
12. August 2009 um 20:58
Sie wissen eh nichts anzufangen mit ihrer Freiheit, die Tierterroristen
Ja!“…, und wieder einmal versuchen ich die Motivation derer zu erschließen, welche alles, incl. ihrer Bezugsgruppe kaputt machen wollen, denn um die Tiere geht es diesen Leuten nicht. Meine Fachbücher geben mir keinen Hinweis, den fand ich allerdings bei Nietsche (»Also sprach Zarathustra«):
„Ihr drängt euch um den Nächsten und habt schöne Worte dafür. Aber ich sage euch: eure Nächstenliebe ist eure schlechte Liebe zu euch selber.
Ihr flüchtet zum Nächsten vor euch selber und möchtet euch daraus eine Tugend machen: aber ich durchschaue euer »Selbstloses«.“
…die schlechte Liebe zu sich selbst!
PS: Gehe einmal bei mir rechts oben im Blog gucken.
12. August 2009 um 21:52
Genau, das ist es! Ich liebe Tiere und werde fast verrückt, wenn ich sehe, dass jemand einem Tier etwas antut. Trotzdem schlage ich alten Leuten nicht die Eier aus der Hand und zerschlage keine Bienenhoniggläser, befreie Arbeitshunde nicht von der Arbeit…
Yo, ich habe nachgeguckt. Ist ein feiner Kerl, den muss man unterstützen