unter dieser URL geht es weiter. SecondLitart ist unser Lückenbüsser in ruchlosen Zeiten
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Begleitet wird auch diese Tat von einem ratlosen „Warum“. – Warum meinen immer mehr Menschen, sie müssten andere mit sich nehmen, wenn sie sich umbringen wollen. Es wird nicht lange dauern und die Antwort wird sein: Videospiele und die ungewohnte Hitze. Es ist zum K…
Mehr zum Amoklauf im Kreis Viersen
Er starb heute, kurz vor seinem 80. Geburtstag an den Folgen einer Operation. Morgen werden die Feuilletonisten ihm nachrufen. Am kommenden Freitag erscheint sein neues Buch «War meine Zeit meine Zeit»: die intellektuelle Bilanz Hugo Loetschers, in der er die Themen seines Lebens und seines Werks zu einer weltumspannenden Autogeographie entfaltet. Die Summa eines grossen literarischen Werks und eines unerschöpflich neugierigen Geistes, wie der Verlag schreibt.
Man muss die Geisteswissenschaften wieder auf Vordermann bringen, sonst gehen sie unter. Das haben sich zwei Geisteswissenschaftler aus Princeton auf die Stirn geschrieben; sie haben beim Rüstungsriesen Lockheed einen Antrag auf Förderung von Ironieforschung gestellt. Das Potential der Geisteswissenschaften, Konflikte einzudämmen, bekomme nicht genug Aufmerksamkeit.
Der Rüstungs- und Technologiekonzern Lockheed Martin hält an akademischen Einrichtungen regelmäßig nach vermarktungsfähigen Forschungsideen Ausschau.
Hier gehts zum Artikel von Anna Gielas
Der Präsident des Vereins gegen Tierfabriken Erwin Kessler teilt der Öffentlichkeit mit, Rechtsstaatliche Mittel reichten nicht aus, den Kampf gegen den Holocaust der Nutz- und Versuchstiere erfolgreich zu führen.
Kessler erinnert in seiner Stellungnahme an die Hitler-Attentäter, die noch heute als Helden gefeiert würden; auch sie hätten versucht, Massenverbrechen gewaltsam eine Ende zu setzen.
Was die Verbrechen der ALF & Co. angeht, schreibt Kessler:
Insbesondere distanzieren wir uns nicht eiligst und gehorsamst von Aktionen anderer Tierschutzorganisationen, über die wir wenig oder nichts Gesichertes wissen, bloss um uns bei den Machthabenden beliebt zu machen.
Der Mensch beeinflusst das Klima schon seit mehreren tausend Jahren und lange vor der Industriellen Revolution. Das behaupten US-amerikanische Wissenschaftler in der Fachzeitschrift „Quaternary Science Reviews“. Ihre Überlegungen stellen die früher weit verbreitete Praxis der Brandrodung in den Mittelpunkt, durch die der Mensch besonders extensive Formen der Landwirtschaft betrieb. Hinweise für deren Einfluss auf das Klima glauben die Forscher in Sedimenten der Ozeane und in Eisschichten gefunden zu haben. Das stellt bisherige Klimamodelle in Frage, die Proportionen der heutigen Bodennutzung auch für die Vergangenheit übernehmen und bloß um den Faktor der Bevölkerungszahl ändern.
Heute benötigt die Landwirtschaft laut Berechnungen der Forscher 90 Prozent weniger Anbaufläche als in der frühen Menschheitsgeschichte, um denselben Ertrag zu erzielen. „Unsere Urahnen benötigten weit mehr Land für den Ackerbau, da sie wenig Anlass dafür hatten, die Erträge zu steigern. Es gab genügend Wald, den man verbrennen und somit wieder zu Ackerland umwandeln konnte. Diese Strategie dürfte sich ebenfalls auf das Klima ausgewirkt haben“, erklärt Studienautor William Ruddiman von der University of Virginia. Das durch Brände gewonnene, fruchtbare Land wurde bestellt, bis die Erträge zu sinken begannen und das nächste Feld gerodet wurde. Erst mit Anwachsen der Bevölkerung wurden intensivere Formen des Landbaus nötig.
Heute führe die intensive und hocheffiziente Landwirtschaft dazu, dass jährlich immer kleinere Anbauflächen pro Person benötigt werden. Als Folge breiten sich in vielen Regionen die Wälder wieder aus, unter anderem in Europa, Kanada, Russland, im Nordosten der USA und in Teilen von China. „Die positiven Umwelteffekte dieser aktuellen Wiederbewaldung wurden jedoch wieder ausgemerzt. Schuld daran ist das großflächige Verbrennen fossiler Brennstoffe, das seit Beginn der Industriellen Revolution vor 150 Jahren im Gang ist. Die Menschen bringen somit weiterhin Kohlendioxid in großem Ausmaß in die Atmosphäre und leisten damit ihren Beitrag für den Erwärmungseffekt“, so Ruddiman.
Brandrodung wird auch heute noch in einigen Waldregionen wie etwa Indonesien praktiziert. Die hier ansässigen Brandrodungsfeldbauern werden bei den Waldbränden auf dem Inselstaat, die die größten und gefährlichsten der Welt darstellen, immer wieder als Klima-Sündenböcke dargestellt. Zu Unrecht, betont die Kölner Ethnologin Michaela Haug. „Es ist längst nachgewiesen, dass die meisten großen Brände Indonesiens auf eine rücksichtslose Ausbeutung der Wälder und auf einen nicht-ökologischen und unsozialen Ausbau von Palmölplantagen zurückzuführen sind. Die erst dabei entstehenden verheerenden Waldbrände stellen tatsächlich eine große Gefahr für das weltweite Klima dar.“
Der traditionelle Brandrodungsfeldbau der indonesischen Bauern sei in der Regel weit eher nach dem Prinzip der Nachhaltigkeit ausgerichtet. „Für die Nachhaltigkeit von Brandrodungsfeldbau entscheidet unter anderem die Bevölkerungsdichte und die Länge der Brache-Zeiten“, so Haug. Seien die Bedingungen entsprechend, können Brandrodungsfeldbau-Systeme auch sehr nachhaltig und flexibel gegenüber veränderten Umweltbedingungen sein.
Quelle pta
Wissenschaftler der Carnegie Mellon University und der Stanford University haben herausgefunden, dass der Download von Musik wesentlich weniger Kohlendioxid-Ausstoß verursacht als der herkömmliche Musikvertrieb auf CDs. Je nach kalkuliertem Szenario könne durch den digitalen Vertrieb zu 80 Prozent eingespart werden, heißt es in der von Intel und Microsoft finanzierten Studie (.pdf) The Energy and Climate Change Impacts of Different Music Delivery Methods.
via
Seit einer Woche geistert der Drogen handelnde Polizeichef der Zofinger Polizei bereits durch die Medien – und heute haben die Online-Redakteure des Tages-Anzeigers plötzlich ein Aha-Erlebnis; sie titeln: „Drogenaffäre in Zofingen – Polizeichef fristlos entlassen“.
Tatsache ist, dass der Polizeichef von Zofingen seit einer Woche im Untersuchungsgefängnis sitzt und nicht bestreitet, seit Jahren mit Drogen gedealt zu haben. Er hat unter anderem die Homoszenen in Aarau und Zürich reichlich mit Crystal, Ectasy, Amphetaminen und anderem versorgt.
In der Folge ist der vor zehn Tagen wieder gewählte Stadtrat Herbert H. Scholl zurückgetreten. Ihn hat das schlechte Gewissen geplagt; hat der Stadtrat doch dafür Sorge getragen, dass der Polizeichef erst einen Tag nach den Wahlen verhaftet worden ist.
Es handelt sich demzufolge um einen echten Polit-Skandal.
Das ist aber interessant: Die Yale University Press verlegt ein Buch über den dänischen Karikaturenstreit – aber ohne die Karikaturen des Propheten, die im Zentrum des Streits standen. Der Verlag hört lieber auf Rat von Islamexperten und untergräbt damit sein eigenes Ansehen. Andreas Platthaus ist mehr oder weniger platt…
Aufhorchen lässt, dass der Verlag Jytte Klausen die schriftliche Zusammenfassung der Expertenmeinungen nur dann zugänglich machen wollte, wenn sie über Inhalte und Namen vollständiges Stillschweigen bewahrte. Offenbar fürchten die befragten Experten schon eine bloße Namensnennung in diesem Kontext. Wie man auf solcher Grundlage Wissenschaft betreiben will, ist unverständlich; Jytte Klausen lehnte denn auch die Einsicht dankend ab. So sind bislang nur einzelne Namen der befragten Fachleute bekanntgeworden, betreffs ihrer Kompetenz muss man Universität und Verlag vertrauen.
Kuschen scheint nicht nur eine Modewort, sondern Tatsache zu sein.
Ulla Schmidt hat sich vorbildlich verhalten – in diesem Jahr und nachdem ihr der Dienstwagen an ihrem Urlaubsort in Spanien geklaut worden ist: Sie hat die Kosten für die Hin- und Rückfahrt privat abgerechnet.
Leider aber konnte sie das für die Jahre 2004 bis 2008 nicht nachholen. Und jetzt schaut sie dumm aus der Wäsche. Doch das Bundesgesundheitsministerium ist zur Hilfe geeilt:
„Gemäß den Lohnsteuerhinweisen“ des Bundesfinanzministeriums seien diese Fahrten „sogenannte Leerfahrten“ gewesen, da nur der Fahrer in dem Wagen gesessen habe.
Und 2009 war keine Leerfahrt, sondern Leerlauf…
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