Die ehemalige Partnerin von Roland Nef, dem Armeechef, meldet, ihre Strafanzeige sei nicht wegen häuslicher Gewalt erfolgt. Und der Blick macht daraus, wie könnte es auch anders sein, “Jetzt redet Nefs Ex” und tut so, als ob sie etwas gesagt habe.
Die Rechtsvertreterin seiner früheren Partnerin habe gestern Abend ein Schreiben an seine Anwälte geschickt, schreibt Nef heute in einer persönlichen Mitteilung. Mit der Zustimmung seiner Ex-Partnerin mache er den dessen Inhalt nun publik.
Er und seine Ex-Partnerin hätten sich nach der Strafanzeige vor der Staatsanwaltschaft gütlich geeinigt und Stillschweigen vereinbart, schreibt Nef weiter. Es sei um eine private Angelegenheit gegangen.
Diese “private Angelegenheit” hatte eine Strafuntersuchung zur Folge und die kann kaum wegen nichts eingeleitet worden sein. Was sie ausdrücklich erklärt ist, dass sie sich an das Stillschweige-Abkommen mit Nef halten werde. Außerdem fühle sie sich von der Presse belästigt. Hm, dabei ist sie doch an Stalker gewöhnt…
Alles klar, alles logisch, – und für die Katz’.



15. Juli 2008 um 15:54
Nef argumentiert, es handle sich um eine private Angelegenheit, welche die Öffentlichkeit nicht zu interessieren habe – und hüllt sich in Schweigen.
Ist dieser Chef für die Armee überhaupt noch tragbar? – Immerhin steht er im Dienste der Steuerzahler und nicht allein im Dienste Schmids. Ausserdem ist er eine öffentliche Person. Wenn er sich seiner Freundin gegenüber als Stalker aufgeführt hat, hat die Öffentlichkeit ein Recht, dies zu erfahren. Es sei denn, Nef ziehe es vor, den Job hinzuschmeissen und sich auf privates, berufliches Territorium zu begeben.
16. Juli 2008 um 08:08
ich nehme so ohne alle fakten momentan eher an, nef habe sich eine ex-freundin gegenüber wie ein militärischer vorgesetzter verhalten, und sie wie eine kompanie soldaten angeschrien, als sie ihm beispielsweise eine schachtel mit platten oderso nicht rausrücken wollte. mir ist unklar ob das wirklich ein elefant und nicht vielmehr eine mücke im sommerloch ist? mir fast peinlich, wie das von der presse breitgetreten wird. sicher gehört das in den intimbereich der beteiligten und ist auch kein grund nefs absetzung (oder die schmids) zu fordern. komisch, als blocher noch im amt war, hat die presse nie so reagiert. gemessen an seinen verfehlungen (rohrschacher, svp plakate, lügen über asylanten, lügen über lügen über asylanten) war man mit blocher da viel milder.
16. Juli 2008 um 11:23
Ach, du guter habitus, hast du immer noch nicht kapiert, dass es keinen Fall Blocher – Roschacher gibt?, dass die ganze Geschichte eine Inszenierung deines Leibblattes Blick war, auf die die achso tollen Parlamentarier der CVPSPGrüne hereingefallen sind? – Wirf mal einen Blick in den Spiegel, dann siehst du, wer da lügt und nachquasselt, was ihm der Ringier-Verlag vorgeplappert hat.
30. Januar 2009 um 21:29
Ich bin eine gute Bekannte des Ehepaares Nef. Ich weiss, dass Roland daran ist ein Buch zu schreiben. Das wird ein Bets-seller! Just auf das kommende Sommerloch enthüllt er die wahre Story um P.S. in Z. Great!
30. Januar 2009 um 21:38
Das kann ja noch lustig werden. Vor allem, wenn sie auch ein Buch schreibt – über die gemeinsame Zeit
31. Januar 2009 um 08:11
Lustig in dem Sinne, dass damit wieder einmal klar würde, dass “Wahrheit” eben nicht eindimensional zu erfassen ist. Aber das wird der Boulevard-Leser nicht verstehen können und er wird einmal mehr total überfordert sein.