„Chant – Music for Paradise“

Udo Feist mag die Gregorianischen Gesänge nicht. Oder doch: er liebt sie. Aber nur, wenn sie nicht als „Gregorianik für den materialismusgeschädigten Pop-Plebs“ daherkommen und auf gar keinen Fall die Top Ten stürmen.

Eingesungen haben sie die Zisterzienser des 1133 gegründeten Stifts Heiligenkreuz im Wienerwald, vom Plattenriesen Universal, der nach den „most beautiful sacred voices“ suchte, dafür verpflichtet. Mehr als 200 000 Stück sind schon verkauft. Zumeist wandern sie wohl wegen des Sounds, nicht zur Kontemplation in die CD-Schubladen, quasi als Alltagsdroge.

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