Der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy ist scheinbar Pfadfinder und vollbringt jeden Tag eine gute Tat. So auch gestern, als er seinen Mittelmeer-Gipfel inszeniert hat. Er hat dafür viel Lob eingeheimst und scheinbar den syrischen Präsidenten Assad als neuen Freund gewonnen. Dieser neue Sarkozy-Freund hat Radio France ein Interview gewährt und gesagt, für einen Angriff, egal von welcher Seite, werde Israel bezahlen und, weil er scheinbar Angst vor den USA hat, („It will cost the United States and the planet dear,“) „Das wird die Vereinigten Staaten und den Planeten teuer zu stehen kommen.“ Der wahrlich reizende Freund Sarkozys nimmt Israel in Geiselhaft, droht den USA und weil das nicht genug ist, dem Planeten Erde.
Mit Israel in Geiselhaft, erwartet Sarkozys neuer Freund, dass die Welt dem Iran beim Urananreichern und Kernwaffenentwickeln wohlwollend zuschaut – und Applaus spendet.


