Steigender Umsatz auf Abtreibungsseiten

Der Sommer im Zeichen von Tabuthemen? – BBC-online berichtet, Frauen in Ländern, in denen die Abtreibungsmöglichkeiten stark eingeschränkt seien, besorgten sich die notwendigen Medikamente immer häufiger im. Da ist zum Beispiel Women on Web, das von Frauen aus Nordirland und weiteren 70 Ländern genutzt wird. Das British Journal of Obstetrics and Gynaecology will 400 Kundinnen dieses Portals befragt und dabei herausgefunden haben, dass fast elf Prozent der Frauen nach dem Abtreibungsversuch mit Hilfe von Medikamenten einen chirurgischen Eingriff benötigten. Auf der Website selbst geben die Betreiber an, dass sie mit ihrem Angebot die mit unsicheren Abtreibungen in Zusammenhang stehenden Probleme beseitigen helfen. Abtreibungsgegner bezeichneten das Entstehen derartiger Angebote im Internet als absolut Besorgnis erregend.Eine Amerikanerin mit einer seltenen medizinischen Komplikation, die eine Schwangerschaft lebensgefährlich macht, beschrieb ihre Erfahrungen als sie die Website in Thailand benutzte. “Women on Web kontaktierte mich über E-Mail. Die Medikamente kamen durch den Zoll abgefertigt, korrekt verpackt mit allen Dokumenten und der Unterschrift eines Arztes an.” Medikamente von anderen vergleichbaren Anbietern seien zu ihrem großen Schrecken in nicht beschrifteten Verpackungen geliefert worden, ohne Dokumente und ohne Anleitung für die Einnahme. “Ich war erst in der dritten Schwangerschaftswoche. Für mich ist es sehr gut gelaufen.” Die Frau hält es für wichtig, dass Frauen diese Möglichkeit offen steht. Die Notwendigkeit für diesen Schritt könne sich aus einer ganzen Reihe von Gründen ergeben.
ptat

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