Hundefleisch während der Olympiade

Während der Olympiade ist Hundefleisch mit Rücksicht auf die internationalen Gäste in 112 Restaurants von der Speisekarte genommen. Wer sich ausserhalb der olympischen Stätten verpflegt, muss, sofern er kein Hundefleisch essen mag, gut vorsehen, denn dort ist das Servieren dieser Delikatesse erlaubt.

Veröffentlicht in Sport. Schlagworte: , , . Kommentar schreiben »

Ein vom Sozialismus Geheilter

Vernon Smith hat den Nobelpreis 2002 für Wirtschaftswissenschaften erhalten. Heute warnt er im Interview vor neuen Blasen auf dem Finanzmarkt, erzählt, wie er den Glauben an den Sozialismus verloren hat und schildert, warum der Sozialismus für so viele noch immer verlockend ist, fatalerweise.

„Je mehr ich Ökonomie studierte, haben sich meine sozialistischen Neigungen geändert. Was mich aber wirklich überzeugt hat, war das erste Experiment, das ich in den fünfziger Jahren gemacht habe.(…)
Da habe ich erkannt, dass alles, was ich zuvor über Märkte gedacht hatte, eigentlich falsch war. Gütermärkte funktionieren weit besser, als ich je erwartet hätte. Die Menschen entdecken die richtigen Preise sehr schnell, ohne die gesamte relevante Information zu besitzen.“

„Independent-Filmfestival“ zeigt großes Kino

Wenn Filme in Deutschland keinen Verleih finden, liegt es kaum an ihrer Qualität, sondern daran, dass eine grosse Anzahl mittelmäßiger, misslungener, geist-, humor- und spannungsloser Filme die von den amerikanischen Major-Verleihern beherrschten Kinospielpläne verstopfen, klagt Franz Stadler, Betreiber des Kinos Filmkunst 66 und

hat deswegen die Verleiher-Not zur Tugend und das notorische Kino-Sommerloch zur Fundgrube gemacht und für sein Haus einfach ein „Independent-Filmfestival“ kreiert: Auf einem „Festival der Filmentdeckungen“ sind insgesamt 42 Premieren aus 25 Ländern zu sehen – mit Starkino aus den USA, französischen Delikatessen, britischen Gaunerstücken, Previews aus Italien, Norwegen oder Israel und Voraufführungen deutscher Filme, die allesamt eins gemeinsam haben: Sie waren vorher nie regulär in einem deutschen Kino zu sehen.

Veröffentlicht in Film. Schlagworte: . Kommentar schreiben »

Steigender Umsatz auf Abtreibungsseiten

Der Sommer im Zeichen von Tabuthemen? – BBC-online berichtet, Frauen in Ländern, in denen die Abtreibungsmöglichkeiten stark eingeschränkt seien, besorgten sich die notwendigen Medikamente immer häufiger im. Da ist zum Beispiel Women on Web, das von Frauen aus Nordirland und weiteren 70 Ländern genutzt wird. Das British Journal of Obstetrics and Gynaecology will 400 Kundinnen dieses Portals befragt und dabei herausgefunden haben, dass fast elf Prozent der Frauen nach dem Abtreibungsversuch mit Hilfe von Medikamenten einen chirurgischen Eingriff benötigten. Auf der Website selbst geben die Betreiber an, dass sie mit ihrem Angebot die mit unsicheren Abtreibungen in Zusammenhang stehenden Probleme beseitigen helfen. Abtreibungsgegner bezeichneten das Entstehen derartiger Angebote im Internet als absolut Besorgnis erregend.Eine Amerikanerin mit einer seltenen medizinischen Komplikation, die eine Schwangerschaft lebensgefährlich macht, beschrieb ihre Erfahrungen als sie die Website in Thailand benutzte. „Women on Web kontaktierte mich über E-Mail. Die Medikamente kamen durch den Zoll abgefertigt, korrekt verpackt mit allen Dokumenten und der Unterschrift eines Arztes an.“ Medikamente von anderen vergleichbaren Anbietern seien zu ihrem großen Schrecken in nicht beschrifteten Verpackungen geliefert worden, ohne Dokumente und ohne Anleitung für die Einnahme. „Ich war erst in der dritten Schwangerschaftswoche. Für mich ist es sehr gut gelaufen.“ Die Frau hält es für wichtig, dass Frauen diese Möglichkeit offen steht. Die Notwendigkeit für diesen Schritt könne sich aus einer ganzen Reihe von Gründen ergeben.
ptat

Alfred Grosser wirbt für EU-Diktatur

Alfred Grosser protestiert im Rheinischen Merkur gegen die Forderung von Jürgen Habermas ein EU-Referendum einzuführen und den EU-Vertrag den EU-Bürgern vorzulegen. Grosser hält die EU-Bürger für dumm und unbedarft. Für ihn steht fest: man muss den EU-Bürgern eine unerwünschte Verfassung überstülpen. Sie haben sich damit abzufinden, sie verstehen doch nicht, worum es geht.

„Zudem wissen die Bürger noch nicht einmal, was bereits besteht. Wer einem Amerikaner aus Ohio oder Oklahoma, einem Schweizer aus Uri oder Baselland erklärt, was die Union an gemeinsamen Gesetzen, Regeln und Einrichtungen hat, erntet die entsetzte Reaktion: „Wenn wir das in den USA oder in der Schweiz hätten, wäre das das Ende unseres schönen Föderalismus!“ Die Union ist sui generis, etwa in der gemeinsamen Außenpolitik und der gemeinsamen Verteidigung, noch nicht einmal konföderal, und auf manchen Gebieten schon mehr als föderal. Aber wer weiß schon von der schöpferischen Rolle des Luxemburger Gerichtshofs, der unter anderem seit mehr als vier Jahrzehnten ein gemeinsames Sozialrecht schafft? Wobei sich Großbritannien viel leichter, viel schneller dessen Entscheidungen unterwirft als Deutschland oder Frankreich. Die Briten setzen zudem auch die Brüsseler Richtlinien zuverlässiger in nationales Recht um.“

Alfred Grosser ist und bleibt eine Stütze des EU-Totalitarismus.