Erinnern Sie sich an Jens Jessen und wie er sich lustig gemacht hat über das Opfer der beiden Schläger Serkan A. und Spyridon L. von München? An der Gewalt, so Jessen in etwa, sei der Spießer, der den Jungs das Rauchen hätte verbieten wollen, schuld. Kurz darauf entschied sich Hessens Ministerpräsident Koch den Überfall während des Wahlkampfs aufzugreifen – und wurde von den versammelten Linken zum Täter gestempelt.
Jetzt, da ein Richter die Verwerflichkeit der Tat festgestellt habe, meint Berthold Köhler, könnten auch Politiker wieder gefahrlos empört sein.
Doch ziehen sie auch die richtigen Schlüsse aus diesem und anderen Verbrechen, die das von der Linken gepflegte Bild von den ausländerfeindlichen Deutschen, die ihre Mitbürger „mit Migrationshintergrund“ schikanieren, glatt auf den Kopf stellen?
In diesem Land ist nicht nur, aber vor allem unter jungen Ausländern ein Gewaltpotential herangewachsen, das auch mit noch so viel Sozialtherapie nicht mehr zu beherrschen ist.
Auch die Schweizer laufen Gefahr von diesem seichten Fahrwasser linker Ideologen mitgerissen zu werden.


