sagen sich heute viele Amerikaner – und lassen sich, egal ob schwarz, weiss, gelb und unabhängig von ihrer Religionszugehörigkeit, um ihrem Präsidentschaftskandidaten, Barack Hussein Obama, die anscheinend notwendige Loyalität zu beweisen, auf den Namen Hussein taufen.
„«Wir sind alle Hussein» lautet die Parole der Bewegung, die von einem Manifest begleitet und vor allem auf Websites wie dailykos.com oder Facebook verbreitet wird.“
Mit welchem Lied lässt sich Barack Hussein Obama am besten beschreiben, fragt Marcia Pally und legt eine Auswahl vor
Ein „Barack, wir erkennen dich kaum wieder“ würde ganz gut zu dem Umstand passen, dass sich der von uns so innig verehrte Obama mittlerweile auch von einer ganz anderen Seite zeigt, etwa wenn er sich wie auch unser höchstes Gericht für das Recht eines jeden Amerikaners ausspricht, Waffen zu besitzen und zu gebrauchen. Oder wenn er die Todesstrafe für jene fordert, die Kinder missbrauchen. Barack, we hardly knew ya’.
Ein Lied könnte auch „Promises Promises“ aus dem gleichnamigen Musical von 1968 sein, in dem es – sie ahnen es wohl schon – um gebrochene Versprechen geht. Aber gut, enttäuschte Hoffnungen wären da auch noch ein Thema…
Das bringt mich auf „Take Me Out to the Ballgame“ von 1908, eines der beliebtesten Lieder bei uns, in dem dazu aufgerufen wird, beim großen Spiel dabei zu sein, und das besonders gerne bei Baseballspielen gesungen wird. Auch Obama will das große Spiel spielen – etwa wenn er in Sachen Iran an der nuklearen Option festhält. Eigentlich ein trauriges Lied. Und noch eine Enttäuschung.
Hauptsache: Change…


