Der Springer-Chef Mathias Döpfner hat allen Grund, in einem Gespräch Optimismus an den Tag zu legen, was die Internet-Entwicklungen des Springer-Verlags angeht.
„Das Onlineportal Au Feminin erwirtschaftet die höchste Umsatzrendite im ganzen Unternehmen. Auch der Internet-Werbevermarkter Zanox ist hochprofitabel. Sieben unserer zehn größten Online-Projekte verdienen Geld. 20 Prozent unserer Werbeumsätze werden aus dem Online-Geschäft erwirtschaftet. Damit liegen wir deutlich besser als der deutsche Werbemarkt, in dem Online noch deutlich unter 10 Prozent ausmacht. (…)
Wir sind nicht stark genug bei Sport-Inhalten, bei Online-Stellenanzeigen und in einigen regionalen Märkten. Das werden wir durch Akquisitionen oder Eigengründungen ändern. In allen anderen Feldern sind wir wirklich gut positioniert. Ein Analyst hat Axel Springer kürzlich als „Europas zweitbestes digitalisiertes Medienunternehmen“ bezeichnet.
Ich sehe die Digitalisierung als eine ganz große Chance für unser Unternehmen, eine neue Dimension in Umsatz und Ergebnis zu erreichen. Es ist kein Naturgesetz, dass die Printunternehmen als Verlierer aus diesem Strukturwandel hervorgehen werden. Ich bin überzeugt: Axel Springer wird ein Gewinner der Digitalisierung sein.“
Yep, wie könnte es auch anders sein?


