Es ist an der Zeit, dass eine Debatte über den von Micheline Calmy-Rey initiierten UN-Menschenrechtsrat und den Unrat, den er in Sachen Meinungsäußerungsfreiheit beschließt, geführt wird. Doch das ist sehr schwierig, denn die westlichen Medien interessiert die freie Meinungsäußerung scheinbar nicht im geringsten. Mit Ausnahme der „Reporter ohne Grenzen“
Die Organisation „Reporters sans frontières“ (Reporter ohne Grenzen) nannte die Berufung von mindestens zehn Staaten, in denen die Meinungsfreiheit „massiv verletzt“ wird, einen „Skandal“: Algerien, Aserbaidschan, Bangladesch, China, Kuba, Nigeria, Pakistan, Russland, Saudi-Arabien und Tunesien. Allein die Tatsache, dass diese Staaten in dem Gremium sitzen, lasse „das Schlimmste“ erwarten, hieß es in einer Erklärung von „Reporter ohne Grenzen“.
und dem Weltverband der Zeitungsverleger (World Association of Newspapers, WAN), die ihren Protest schon zweimal kund taten.
SpOn und Henryk M. Broder versuchen eine Debatte anzustoßen. Ob es ihnen gelingt, ist fraglich. Die Islamisierung des öffentlichen Lebens der Europäer findet offen statt – und keiner schaut hin. Wenn die Medienschaffenden jedoch aus ihrem Tiefschlaf erwachen, ist das Wehgeschrei gewiss – zu spät.



