Harry Houdini, Pop-Star unter den Magiern

Der Comic von Jason Lutes und Nick Bertozzi „Houdini: König der Handschellen“ feiert Houdini, als einen der grössten Entfesselungskünstler und Illusionisten aller Zeiten.

„Nur ein einziger Tag im Leben des Harry Houdini wird dabei von Jason Lutes, Autor des hochgelobten Comics „Berlin“, und Zeichner Nick Bertozzi auf schmalen 95 Seiten nachempfunden. Ein geradezu minimalistisches Experiment, das gelingt. Gezeigt wird ein Houdini, der sich akribisch auf seine lebensgefährlichen Auftritte vorbereitet, der ein Kontrollfreak ist und seiner Frau in liebevoller Hingabe ergeben ist. Entscheidend war für Lutes, die Atmosphäre einzufangen, die prickelnde Spannung bei den Grissevents einzufangen, den magischen Moment, wenn das scheinbar Unmögliche von diesem kleinen Mann bewältigt wird.“

Gehirne von Schwulen und Frauen ähneln sich

Beim Vergleich von Gehirnen von Homo- und Heterosexuellen haben Wissenschaftler Erstaunliches entdeckt: Gehirne von Lesben und heterosexuellen Männern sind ähnlich asymmetrisch. Schwule und heterosexuelle Frauen haben hingegen gleichmäßig große Hirnhälften.

Dazu untersuchten sie mit Hirnscannern eine Gruppe von insgesamt 90 Personen – darunter 25 heterosexuelle Männer, 25 heterosexuelle Frauen, 20 homosexuelle Männer und 20 homosexuelle Frauen. Die Wissenschaftler maßen bei den Versuchspersonen zunächst die Größe der beiden Hirnhälften. Dabei fanden sie heraus, dass die Gehirne von Lesben und heterosexuellen Männern eine leichte Asymmetrie aufwiesen – die rechte Hirnhälfte war etwas größer als die linke. Bei den Gehirnen von Schwulen und heterosexuellen Frauen hingegen zeigten sich keine Größenunterschiede.
In einer weiteren Untersuchung prüften die Forscher, wie stark die Nervenzell-Verbindungen innerhalb der sogenannten Amygdala waren. Das ist ein Hirnbereich, der bei der Entstehung von Angst und der emotionalen Bewertung von Situationen eine große Rolle spielt. Jede Hirnhälfte hat eine Amygdala.

Auch hier zeigten sich die gleichen Zusammenhänge: In den Gehirnen von Lesben und heterosexuellen Männern waren die Amygdala-Verbindungen in der rechten Hirnhälfte stärker ausgeprägt als in der linken. Bei Schwulen und heterosexuellen Frauen waren die Amygdala-Verbindungen in der linken Hirnhälfte ausgeprägter.
Wie kommt es zu diesen Unterschieden? Genetische Faktoren, so schreiben die Forscher, können für die beobachteten Unterschiede in den Gehirnen wahrscheinlich nicht alleine verantwortlich sein. Ebenso wenig Wahrnehmung und erlerntes Verhalten. Aus früheren Studien hingegen wisse man, dass es geschlechtsbedingte Hirnunterschiede bereits im Hirn eines Babys nach der Geburt und wahrscheinlich auch schon im Fötus gibt. Welche Mechanismen für die beobachteten Zusammenhänge verantwortlich seien und ob sie vor oder nach der Geburt eine Rolle spielen, könne ihre Untersuchung jedoch nicht sagen, schreiben Savic und Lindström.

Quelle

„Iran will Krieg“

sagt Joachim Steihöfel und wirft den Europäern vor, die Augen vor der drohenden Gefahr fest zu schließen.

Die selbstgefälligen und konfliktscheuen Europäer beenden jede Diskussion über die existenzielle Gefahr einer islamofaschistischen Nuklearwaffe mit dem Hinweis auf Verhandlungen. Dieses Spiel, insb. der verantwortlichen Politiker, funktioniert hierzulande seit Anfang dieses Jahrzehnts völlig problemlos. Es ist ebenso heuchlerisch wie verantwortungslos. Man darf mit einer gewissen Sicherheit davon ausgehen, dass Verhandlungen mit dem Iran die Mullahs unter keinen Umständen von dem Bau einer Nuklearwaffe abhalten werden. Wann ist der Moment erreicht, in dem man die Verhandlungen als gescheitert ansieht und was sind dann die nächsten Schritte ? Warum wird diese Debatte hierzulande nicht geführt ? Dienen die Verhandlungen nur der Beschwichtigung der eigenen Bevölkerung, die Aufgabe, Weglaufen, Unterwerfung als heilige Werte, den Kampf für eine freie Existenz aber als Kriegstreiberei ansieht ? Wie weit ist die Bundesregierung bereit zu gehen, um eine iranische Nuklearbombe zu verhindern ? Wie weit sind die anderen europäischen Regierungen bereit zu gehen ? Was sind die Versicherungen gegenüber den in ihrer Existenz unmittelbar bedrohten Israelis vor diesem Hintergrund wert ? „

Vielleicht will Europa einen zweiten Holocaust gar nicht verhindern. Vielleicht verspricht sich Europa von einem Sieg der Mullahs über den Nahen Osten Ruhe und Frieden. Vielleicht frag Europa: Was geht uns das an? – Aber das hatten wir doch schon, damals, da Hitler…

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Der neue Antisemitismus

Der Antisemitismus hat sein Gesicht verändert. Das neue Gesicht des Antisemitismus ist ein lächelndes, ein nettes, das die Juden, die während des 2. Weltkrieges vernichtet worden sind, Jahr für Jahr ehrt, sich sofort verzerrt, wenn es irgendwo nach Neonazi zu riechen scheint – und das dem iranischen Ministerpräsidenten huldigt. Über den neuen Antisemitismus hat Henryk Broder vor dem Innenausschuss des Deutschen Bundestages referiert.

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Büchner-Preis für Josef Winkler

Der Entscheid der Jury löst bei Peter Henning alles andere als Begeisterung aus.

„Selbstverständlich hat ein Autor alles Recht, über das zu schreiben, was ihn umtreibt und angeht; doch das die Darmstädter Jury nach Arnold Stadler und Martin Mosebach erneut eine kulturpessimistische Literatur auszeichnet, zeigt deren antiquierte und offenbar einseitige Ausrichtung. Schade.“

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