Die Erde in wird schmelzen und in einem Planetenchaos untergehen. Das behaupten Astronomen aufgrund von Computerberechnungen. Das Ende der Erde – und damit auch dasjenige ihrer Bewohner – ist vorprogrammiert. Doch damit nicht genug, der Chaosforscher Otto Rössler gibt der Erde noch eine Lebensdauer von 50 Monaten.
„Nach dem von mir berechneten Worst-Case-Szenario kann ein Schwarzes Loch innerhalb von 50 Monaten unseren Planeten verschlucken“, sagte Rössler FTD-Online. Der Biochemiker ist nicht der einzige Bedenkenträger: Im März hatten der US-Physiker Walter Wagner und der spanische Zeitforscher Luis Sancho auf Hawaii eine Klage gegen Cern eingereicht. Sie sehen in dem neuen Teilchenbeschleuniger eine „Doomsday Machine“, die den „Tag des jüngsten Gerichts“ künstlich herbeiführe.
Im Juni soll die Klage verhandelt werden – rechtzeitig vor dem für Herbst geplanten Start des neuen Ringbeschleunigers, der auf einer Länge von 27 Kilometern 100 Meter unter der Erde zwischen der Schweiz und Frankreich verläuft. In der vor allem aus supraleitenden Magneten bestehenden Röhre sollen Protonen an vier Stellen fast mit Lichtgeschwindigkeit aufeinanderprallen. So wollen die Wissenschaftler den Urknall nachahmen und damit hinter das größte Geheimnis der Entstehung des Weltalls zu gelangen. Um die Supraleitfähigkeit der Magnete zu gewährleisten, wird der Teilchenbeschleuniger seit Mitte April mit Hilfe von flüssigem Helium langsam auf minus 271 Grad Celsius abgekühlt – das entspricht in etwa der Durchschnittstemperatur im Weltall, die nur knapp über dem absoluten Nullpunkt liegt.


