Das Ferkel muss nicht schweigen, es darf weiter fragen. Das sagt die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien. Antisemitisch ist sie nicht, die Antibibel verfasst von dem Philosophen Michael Schmidt-Salomon. Nachgerade aufklärerisch ist das Buch nicht. Von einem Beitrag zur Erziehung zur Toleranz kann keine Rede sein. Dazu ist es in seinem Urteil zu pauschal und tut jeden monotheistischen Glauben als “faulen Zauber und Hokuspokus”. Doch sei’s drum: auf den Index gehört es nun wahrhaftig nicht. Die Eltern müssen entscheiden, ob sie ihren Kindern das “Werk” anbieten wollen oder nicht.


