Seit dem Tod von Jean-Paul Sartre, den Simone de Beauvoir in ihrem Bericht “Zeremonien des Abschieds” detailliert festhielt, ist wohl kein bedeutender Intellektueller mehr so öffentlich gestorben, wie die amerikanische Schriftstellerin Susan Sontag.
Sontags Sohn hat nun ein Buch (David Rieff: Swimming in a Sea of Death. A Son’s Memoir Siomon & Schuster) mit intimen Details über das Sterben der Mutter geschrieben – und greift die Fotografin Annie Leibovitz an, die Fotos von Susan Sontags letzten Wochen gemacht und veröffentlicht hatte.
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