Am 27. Januar ist Holocaust-Gedenktag. Es scheint, als würde in breiten Kreise versucht, das Erinnern der Ereignisse, die diesen Gedenktag notwendig machen, auszumerzen. Simone Veil hat den Wahnsinn des Konzentrationslagers Ausschwitz überlebt. Sie schildert in ihrer Autobiografie das Grauen der Deportation und der Lagerhaft – und sie beschreibt, wie ihr späteres Leben vom Holocaust geprägt blieb.
“Wir sind keine Menschen mehr, nur noch Vieh.(…) Innerhalb von Stunden waren wir also all dessen beraubt worden, was uns bis dahin ausgemacht hatte.”
Auszug aus “Une Vie”, Autobiografie von Simone Veil, erschienen bei Stock 2008
Hier gehts zur Todesfuge von Paul Celan


