Eben hat der Schriftsteller Franco Supino bewiesen, dass er Hannah Arendts “Die Banalität des Bösen” kennt. Mit seiner Rede in Solothurn will er die Schriftsteller dazu veranlassen, sich endlich gegen die Politik der SVP zu wenden. Er wirft der SVP Ausgrenzung von Parteimitgliedern und Minderheitenverfolgung vor. Er ruft seinen Zuhörern Genug, ehe es zu spät ist zu und hofft, dass sie seine Worte wiederholen - und weitergeben.
Die SVP, so Supino, sei der Feind der Intellektuellen, der Frauen, der Ausländer, der Linken und der Patrioten, die eine Heimat suchten. Wenn es zu einem Schulterschluss der SVP mit der Wirtschaft komme,
«Und dann, da bin ich mir sicher, haben wird das Desaster».
Ach, Franco Supino, die Schweiz ist nicht Italien. Die SVP ist keine faschistische Partei - und die Intellektuellen sind nicht auf den Kopf gefallen.
Seufz, das alles zum Tag der Arbeit.